Bosch will seinen Umgang mit KI nachvollziehbar gestalten und somit das Vertrauen der KundInnen in vernetzte und intelligente Produkte stärken. Hierzu etablierte das Unternehmen Leitlinien, die unter dem Begriff KI-Kodex zusammengefasst werden. Das von Bosch beschriebene Ziel ist es, dass KI nicht ohne menschliche Kontrollinstanz über Menschen entscheiden kann. Bosch-CEO Volkmar Denner sagt: „Mit dem KI-Kodex geben wir unseren Mitarbeitern klare Leitlinien für die Entwicklung von intelligenten Produkten an die Hand“. Somit will BOSCH das Potenzial, welches KI für den Fortschritt der Arbeitswelt bietet, ausschöpfen. Doch letzendes soll KI lediglich als Werkzeug dem Menschen dienen. Von BOSCH entwickelte Produkte haben somit den Anspruch, vertrauenswürdig und nachvollziehbar entwickelt worden zu sein. Um dies zu ermöglichen, beabsichtigt BOSCH unter anderem, in den nächsten zwei Jahren 20 000 MitarbeiterInnen für den Umgang mit KI zu schulen.

BOSCH trägt somit zur breiten gesellschaftlichen Debatte um die ethische Dimension der KI bei und verpflichtet sich, Digitalisierung verantwortungsvoll zu gestalten. Somit schafft das Unternehmen mit dem KI-Kodex eine mögliche Grundlage für menschliches Vertrauen in KI.